Gaz de France
November 10, 2008
Während der Nationalisierung von Strom und Gas, wurde Gaz de France 1946 zusammen mit Électricité de France gegründet. Im Jahre 2005 wurde das Unternehmen privatisiert. Am 22. Juli 2008 fusionierte der Konzern mit dem Wettbewerber Suez und ist nun auch in Deutschland aktiv.
Gaz de France in Deutschland
Die Gaz de France Erdgasspeicher Deutschland GmbH (GDF ESD) wurde 2007 gegründet. Um die Speicherkapazitäten des Konzerns in Deutschland zu konzentrieren. Die Tochtergesellschaft beabsichtigt ihre Speicherkapazitäten in den nächsten Jahren erheblich auszubauen.
Die Gaz de France Deutschland Transport GmbH (GDFDT) besitzt eines der größten überregionalen Fernleitungsnetze in Deutschland.
Seit dem 1. Oktober 2006 hat GDFDT zusätzlich die Funktion des marktgebietsaufspannenden Netzbetreibers übernommen. Gaz de France betreibt eines der angesehensten Pipelinesysteme, für den Import russischen Erdgases nach Westeuropa. Ihr Netz verbindet die Tschechische Republik, Deutschland, Österreich und Frankreich.
Versorgungsgebiete in Deutschland
Zum 1. Oktober 2008 gründeten die Gastransportunternehmen Gaz de France Deutschland Transport (GDFDT), ENI Gas Transport Deutschland und GVS Netz das gemeinsame Marktgebiet Süddeutschland. Dadurch werden die bestehenden Marktgebiete GVS/Eni D und GDFDT zusammengefasst.
Privatkundentarife
Die Versorgungstarife variieren stark in den jeweiligen Einzugsgebieten. Die Preisspanne reicht
von 1,25€ bis 2,67€ pro KWh/h/a (Stand: 11.08). Gasanbieter vergleichen.
Erdgas als Kraftstoff
Der Konzern Gaz de France hat sich das Ziel gesetzt, Erdgas als umweltfreundlichere Alternative zu Benzin und Diesel auf dem Markt zu etablieren. Er plant den Aufbau und Ausbau von Erdgas-Fahrzeugflotten im öffentlichen wie auch im privaten Sektor.
Nachhaltigkeit in der Energieerzeugung
Für die strategische Ausrichtung des Konzerns hat Gaz de France nachhaltige Entwicklung zu einem Schwerpunktthema gemacht. In einem Aktionsplan, werden konkrete Maßnahmen für jeweils 3 Jahre festgelegt. Gaz de France möchte bis 2010 mindestens 10% seiner Stromerzeugnisse aus erneuerbaren Ressourcen beziehen. Gaz de France entwickelt Lösungen, zur Wärmeversorgung von Gebietskörperschaften und privat Kunden, auf der Grundlage von Biomasse und Solarthermik.
Das Windkraftunternehmen Maïa Eolis wurde 2006 zusammen von Gaz de France und Maïa Sonnier gegründet. Maïa Eolis plant bis in das Jahr 2012 seine Energieerzeugung enorm zu steigern, von heute 48 auf 1000 MW.
Der Energiekonzern Gaz de France hat sich das Ziel der Nachhaltigkeit gesetzt und erschließt somit neue Bereiche, sowohl in der Gaswirtschaft als auch bei der Energieerzeugung. Hierzu braucht der Konzern jedoch auch die Unterstützung anderer Wirtschaftszweige zur Umsetzung neuer Konzepte und Ideen, wie zum Beispiel der Automobilbranche für die Entwicklung von Erdgasantrieben.
Die Ansätze des Unternehmens Gaz de France klingen vielversprechend. Jetzt muss der Konzern zeigen wie viel er davon in die Tat umsetzten kann.
Gaz de France: www.gazdefrance.de
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